Die heilige Rafqa wurde am 29. Juni 1832 geboren. Als sie mit 82 Jahren starb, ereignete sich ein beeindruckendes Phänomen: Es schien ein strahlend weißes Licht aus ihrem Grab, welches viele Menschen von nah und fern sehen konnten. Dieses Licht wurde als Zeichen des Himmels interpretiert, welches Rafqas Heiligkeit bestätigte.
Vier Tage nach ihrem Tod wurde ihre Oberin, Schwester Doumit, spontan geheilt. Sie hatte eine große Zyste im Hals, welche ihr seit acht Jahren das Trinken fast unmöglich machte. Die Oberin hörte nachts ein Klopfen an ihrer Tür, und eine Stimme sagte: “Nimm Erde vom Grab Rafqas und lege sie auf Deinen Hals”. Am nächsten Morgen stellte sich heraus, daß keine der anderen Schwestern bei ihr angeklopft hatte. Daraufhin ging die Oberin zu Rafqas Grab, nahm eine Handvoll Erde, mischte sie mit Wasser und legte sie auf ihren Hals. Augenblicklich fühlte sie, wie die Zyste verschwand, so dass sie wieder problemlos trinken konnte. Seither wurden zahllose Menschen wunderbar geheilt, nachdem sie von der Erde von Rafqas Grab gegessen hatten.
Papst Johannes Paul II. erklärte sie am 17. November 1985 für selig und am 10.06.2001 für heilig.
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