Der heilige Hardini stammte aus einer christlichen Bauernfamilie, und zwar der Familie Kassab aus dem Ort Hardin. Von den sechs Kindern traten drei von ihnen in Klöster ein, ein weiterer älterer Bruder wurde darüber hinaus nach der Heirat zum Priester geweiht.
Ähnlich wie bei dem heiligen Charbel blieb sein Leichnam nach seinem Tode unverwest. Bei der Umbettung im Jahre 1927, im Rahmen der Einleitung des Seligsprechungsverfahrens, wurde seine Unversehrtheit bestätigt. Auch Hardinis Grab wurde sehr schnell eine Stätte maronitischer Volksfrömmigkeit, als auch da zahlreiche Krankenheilungen berichtet wurden.
Nimatullah al-Hardini, ehemals Joseph Kassab, war ein maronitisch-katholischer Mönch und wurde im Jahre 2004 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen. Er war der theologische Lehrer eines anderen libanesischen Heiligen, nämlich des heiligen Charbel Makhlouf (1828-1898).
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