Der heilige Charbel stammte aus einer maronitischen Bergbauernfamilie aus dem libanesischen Hochgebirge. Er empfing als Jugendlicher die Berufung zum Mönch und trat mit 23 Jahren in das libanesische Maronitenkloster ein.
Er wirkte nach seinem Tod außerordentlich viele Wunder. Sein Grab wurde 1899 und 1950 geöffnet, wobei sein Körper für völlig intakt befunden wurde. Seine Grabkapelle im St. Maron-Kloster in Annaya ist eines der meistbesuchten Wallfahrtsorte des Libanon. Es verehren ihn sowohl Christen als auch Muslime.
Am 22. jeden Monats pilgern tausende Libanesen vom Kloster zur Einsiedelei.
Der heilige Charbel wurde am 5. Dezember 1965 von Papst Paul VI. für selig- und am 9. Oktober 1977 für heiliggesprochen.
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